So schmeckt der Sommer. Hoffentlich auch noch in gut zwei Wochen, wenn es auf Sommertörns geht. Für Pfingsten war es jedenfalls eine Top-Bilanz. Langes Wochenende. Drei Mal gegrillt, an zwei Tagen in der 16 Grad kalten Ostsee gebadet und ein Mal rausgefahren und 10 Seemeilen abgerissen. Gechilled, gegrillt und Schlauchboot gefahren. Den Kids hat es auch gefallen. Wollten gar nicht mehr von Bord. Also hoffe ich auch Hochdruck-Konstanz für die nächsten Wochen, damit auch im Urlaub Flipflops und Strohhut zu meinen treuen Begleitern werden. Drückt die Daumen! Hier ein paar Fotoeindrücke...
Dienstag, 10. Juni 2014
Sonntag, 1. Juni 2014
Himmelfahrtskommando
Herrentagstörn die Zweite. Himmelfahrt lockte ein paar Freunde von mir nun schon zum zweiten Mal für ein verlängertes Wochenende auf unser Schiff. Trotz kühler Temperaturen und abklingendem Oststurm reisten wir Mittwoch Abend an. Es gibt ja Heizlüfter. Am Herrentag sieht es dann auch schon freundlicher aus. Also legen wir bei noch frischem Nordost nach Fehmarn ab. Draußen steht noch eine ordentliche Welle, die uns von der Seite durchschaukelt und unsere Mägen von der Lust nach kulinarischen Kurzweiligkeiten abhält. Dafür können wir auf Halbwindkurs mit teilweise über 7 Knoten Fehmarn entgegen rauschen. Nur die letzten 10 Meilen muss der Motor ran. Zwischendurch gibts Reggea-Musik und Beach House aus meiner Bluetooth-Box. Da kommt fast Sommerfeeling auf.
Unseren Aufenthalt in Burgtiefe nutzen wir zum entschleunigen, Grillen, Café-Besuche und wir schauen uns in Burg um. Ein bisschen ärgern wir uns, dass unsere Surfausrüstung keinen Platz an Bord hatte. So können wir den Kitern und Windsurfern nur zuschauen, denn entgegen der Wettervorhersage kachelt es am Freitag ganz ordentlich aus Nordwest. Dazu Sonne satt. Am Samstag nutzen wir den frischen Westwind für die Rückfahrt nach Hohe Düne. Zunächst geht es vor dem Wind unter Genua bei 5-6 Knoten ganz gut voran. Später muss die Genua mit ran und wir rollen unter Schmetterling ausgebaumt Rostock entgegen. Die Dünungswellen sind noch beachtlich und bringen uns fast ins Gleiten. Naja nicht wirklich. Als der Wind weiter abnimmt, muss doch der Motor die letzen 15 Meilen schieben. Dabei werden wir noch kräftig durchgeschaukelt. Nach 7 Stunden sind wir dann wieder im Heimathafen zurück und lassen den Törn natürlich beim gemeinsamen Grillen ausklingen. Ein wirklich gelungenes Himmelfahrtskommando. To be continued.
Sonntag, 11. Mai 2014
Ja Mai, endlich wieder an Bord
Auch wenn dieses Wochenende komplett verregnet war. Hier noch ein kleiner Nachtrag von unserem ersten Bordbesuch am ersten Maiwochenende. Kalt aber sonnig und die Kinder konnten es kaum erwarten, an Bord zu übernachten, Schlauchboot zu fahren, zu Keschern und Enten zu füttern. Zum Glück gibts bei uns zwei Heizlüfter und so war es ganz gemütlich.
Freitag, 18. April 2014
Alles sauber
Puh, das hat gereicht. Sind gerade wieder zuhause angekommen. Heute morgen hatte ich unser Schiff nach Hohe Düne überführt und wurde zwischen den Molenköpfen kräftig durchgeschaukelt. Dann begannen wir unseren mehrstündigen Putzmarathon. Teakholz schrubben, Deck schrubben, alles schrubben. Schließlich alle Segel anbauen und so fort. Das wäre geschafft und nun ist das Boot fast bezugsfertig. Die Kids kommen dann auch bald mal mit und ahnen nichts von der Arbeit drumherum. Hier noch ein paar Fotos:
Donnerstag, 17. April 2014
Und die Saison liegt vor dem Bug...
So, kleiner Zwischenstand auf dem Weg zum Ansegeln. Am Dienstag habe ich noch schnell den Rumpf poliert und die Polster an Bord geschafft. Am Nachmittag ging es dann wie gewohnt mit Trecker und Travellift zurück ins feuchte Element. War ganz schön windig aber die Sonne hat die meiste Zeit mitgespielt. Morgen ist bei uns trotz Feiertag dann Putztag. Deck und Holzleiste schrubben und auch unter Deck klar Schiff machen. Segel und Schoten anbringen. Dann können beim nächstem Mal auch die Kinder mitkommen und vielleicht angesegelt werden.
Montag, 31. März 2014
Frühlingswetter genutzt - bereit zum Wassern
Puh, das war ein Wochenende. Freitag noch eine unserer zahlreichen Baumwurzeln mit Kettensäge, Spaten und Beil aus unserem Grundstück operiert und Samstag + Sonntag nach Rostock gependelt. Den Samstag haben wir als Familienausflug genutzt und unsere Freunde von der Yuendumu in Gehlsdorf auf dem Schiff besucht. Die Kids haben toll miteinander gespielt und wir haben die Maschine in Betrieb genommen und den Liegeplatz gewechselt. Mit 16 Tonnen Stahlschiff dauert das eine Weile. Das Wetter hat super mitgespielt und Abends waren wir dann alle noch beim Griechen essen. Erst weit nach 22 Uhr fielen wir zuhause erschöpft in die Betten.
Am Sonntag wurde ich bereits um 6 Uhr Winterzeit geweckt. Ausschlafen wird überschätzt. Also machte ich mich um kurz nach 8 schon auf den Weg zu unserem Schiff nach Rostock. Bei herrlichstem Frühlingswetter spuckte ich in die Hände und kümmerte mich um unser Unterwasserschiff. Etliche Stunden später am Nachmittag war es geschafft. Die 2,5 Liter Antifouling waren verstrichen. Noch schnell die Anoden angebaut und nun ist unser Schiffchen bereit für die Saison. Ok - vor uns liegen noch Polier- und Putzarbeiten. Aber der Saisonstart wird greifbar. Daher habe ich mir schnell noch einen der letzten Krantermine vor Ostern gesichert. :-)
PS: Das auf meinem Finger sind übrigens keine Krampfadern sondern Antifoulingspuren, die sich schwer entfernen lassen. Spuren der Arbeit.
Samstag, 4. Januar 2014
Bordbesuch im Winterlager
Seit dem Rauskranen waren wir nicht mehr beim Schiff. Höchste Zeit, nach zwei Orkanen und einem Jahreswechsel mal nach dem Rechten zu sehen. Der heutige Januarsamstag kommt mit 7 Grad Plus und Sonnenschein recht frühlingshaft daher. Gefühlsmäßig liege ich schon fast mit Farbrolle und Schleifpapier unterm Schiff. Dabei sind es bis zum Saisonstart noch mindestens 4 Monate.
An Bord ist jedenfalls alles in Ordnung und auch unsere Leichtmatrosinnen Entern auf zum Rundgang an Deck. Nur die Luftentfeuchter unter Deck neu bestückt und es kann weiter nach Warnemünde gehen. Dort essen wir lecker Fisch und spazieren zum Strand. Sehen sogar zwei Winterschwimmer. Von mir aus kann der Winter auch ausfallen und der Saisonstart vorverlegt werden. Hier noch ein paar Fotos...

