Samstag, 9. Juli 2011
Zwischen Sonnencreme und Regenjacke
Salzstangen und Brezeln gehören für Lilli zur Standardverpflegung während des Segelns...
... Luna freut sich, wenn sie draußen sitzen und gucken darf.
... und Jeannette, wenn die Kinder ruhig sind und sie sich mal ausruhen darf.
Im Fotex in Svendborg...totale Reizüberflutung soweit das Auge reicht...und am Ende war der Wagen voll.
Papa, warum ist der Anker soooo groß? Können wir auch mal ankern?
Statt Eis gibt es hier las Snack frisch gekaufte Erbsenschoten - lecker.
Zufälle gibt´s - treffen hier die Gipsy Girl mit Johannes Erdmann (www.zu-zweit-auf-see.de)
Weiter geht es durch den Sund zur Ankerbucht Thuro Bund.
Die Ankerbucht will mit dem Beiboot erkundet werden.
Da draußen ankert die Carpe Diem und da unten am Ministrand sitzen Lilli und Jeannette, während ich mit Luna in der Babytrage die nähere Umgebung erkunde.
Unser Schiffchen vor Anker.
Ausflug zur Mini-Insel - eine ganze Insel für uns...und eine Menge Möwen.
Wasserratte - Luna krabbelt einfach drauflos.
Lilli ist wasserscheu und will maximal knöcheltief ins Wasser.
Der Fleischanteil unseres Abendessens wird in den perfekten Zustand gebracht.
...achja...herrlich dieses Ankern.
Nach dem Abendessen noch eine Schlauchboottour zu einem echten Schiffswrack in der Bucht.
Der Fischerhafen von Lundeborg - die Carpe Diem im Hintergrund.
Endlich mal wieder längsseits liegen - praktisch mit Kinderwagen und Co..
Morgen geht´s wahrscheinlich weiter zur Insel Agerso.
Stay tuned - der Skipper.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Wechselhafter Sommerauftakt
... ebenso Besuche beim Inselkaufmann...hier kommen die beiden Damen von der "Shoppingtour" auf Lyo.
... herrliche Natur überall - ideal zum Wandern...
...vorn Baby, hinten Rucksack mit Verpflegung und Co - ausgeglichenes Gewicht.
...so satt scheint das Grün nur am Anfang des Sommers (hier auf Lyo).
Faaborg hat eine kuschelige Altstadt mit reichlich Fachwerk...
...und wir liegen mittendrin.
... enge Gassen wie in Südfrankreich.
... ach ja ... und wieder vieeel Wäsche.
...und Abenteuertrips mit dem Beiboot.
... oder lecker Kutterschollen, direkt beim Fischer vom Kutter für kleines Geld...
... irgendwann ist es wieder Zeit für einen "Tapetenwechsel" u. die Segel werden gesetzt.
Avernako bietet wieder naturnahes, beschauliches Inselleben mit Strand im Hafen!
Oder herrlichen Landschaften wie diesem blühenden Mohnfeld...
... die Insel wird per Fahrrad erkundet - den Kindern gefällt´s trotz Gegenwind.
... Hauptsache die Eltern haben ausreichtend für Picknick gesorgt.
...das kann dann schon mal zur völligen Erschöpfung führen.
... ein Südseestrand mitten in Dänemark...nur die Temperaturen stimmen nicht.
...aber zum Steine sammeln reicht´s.
Bis bald, der Skipper und seine Mädels.
Freitag, 24. Juni 2011
Entschleunigtes Treibenlassen durch die Südsee
... ein schöner Strand am Zielort ist Gold wert - hier bei Burgtiefe, Fehmarn.
... buddeln bis der Eishunger kommt.
... Leichtmatrosen wollen unterhalten werden.
... und wenn´s draußen stürmt und regnet, wird das Cockpitzelt auch mal zum Wäschetrockner.
... der Skipper mit seinen Leichtmatrosinnen beim Ausguck nach dem Gewitter über Bagenkop.
...da kam gleich mächig was runter.
... Fischernetze auf Aero.
... Attraktion für Kinderaugen.
...die Welt entdecken am Strand von Marstal.
... und wieder buddeln, krabbeln und Steine sammeln.
... schon die Anreise zum Strand von Marstal kann als Abenteuer gestaltet werden.
... es lebe Dänemark.
... sonnige Abende mit tollem Licht.
... Fahrradtour auf Drejo mit 2 Fahrrädern und 2 Kindern.
...echte dänische Hotdogs schlemmen - selbst gemacht.
...Wäsche trocknen an der Reling am Steg von Soby.
Sonntag, 5. Juni 2011
Am Tor zur Dänischen Südsee
Puhhh, das wäre geschafft. Wir liegen nun in Bagenkop. War nicht ganz ohne der Ritt...vor allem nervlich. Von Burgtiefe aus bei reichlich Welle von der Seite gestartet, was Mägen und Stimmung der Damen gleich zu Anfang auf einen Tiefpunkt brachte. Dann alle Segel hoch und mit Halbwind und reichlich Speed durch die Fehmarnsundbrücke geschossen. Danach haben sich die Wellen beruhigt und am Wind ging es mit 6,5 Knoten auf Bagenkop zu. 15 Seemeilen vor dem Ziel ging dann der Wind weg und dafür schlug uns eine ekelige Dünung entgegen. Also musste der Motor mit ran, während Lilli mit flauem Magen neben mir auf der Sitzbank schlief und Luna unten beim Spielen meine Bettdecke vollkotzte. Nachdem Jeannette die gröbsten Spuren beseitigt hatte, war auch ihr nicht mehr gut an der Mütz. Zum Glück kam 5 Seemeilen vor dem Ziel nochmal Wind auf (Kapeffekt sei Dank) und die Wellen gingen zurück. Es folgte ein Zieleinlauf reichlich schräg und sauschnell (teils über 8 Knoten laut GPS). Nun liegen wir hier mit vollen Mägen und die Kinder denken so langsam ans einschlafen, während wir aufräumen und Wäsche im Waschsalon am Hafen waschen. OK...zwischendurch ist auch mal ein Urlaubsbierchen drin. Jetzt bin ich müde...dank Elternzeit.
Mittwoch, 1. Juni 2011
Sonniger Junistart
Nachdem uns gestern ein ordentliches Gewitter durchgeschüttelt hat, stehen die Zeichen jetzt schon wieder auf Sonne. Nur der Nordwestwind ist recht eisig auf der Haut. Langsam stellt sich eine gewisse Bordroutine ein, so dass die Gedanken ans Ablegen lauter werden. Morgen gibt's noch Besuch von der Family und dann am Freitag oder Samstag wollen wir nach Fehmarn rübermachen sofern der Wetterbericht hält was er verspricht - Windrehung auf Nordost.
Sonntag, 15. Mai 2011
Putzen, schrubben, ölen, räumen...
Das war ein Sonntag. Weder ausschlafen noch ausspannen. Stattdessen war ein gut durchgeplanter Arbeitseinsatz an Bord angesagt. Also die Kinder auf die Großeltern verteilt und ab noch Rostock. Trotz frühem Aufstehen ist es dann schon 11 Uhr als wir loslegen. Wie Duracell-Männchen schrubben und putzen wir drauf los. Teakleiste mit Bürste vom Dreck des Winters befreien, Deck schrubben, Teak unter Deck ölen, Deck schrubben usw... ein paar Schauer und steifer Wind können uns nicht davon abhalten, bis spät in den Nachmittag ohne Pause durchzumalochen. Immerhin kann sich das Ergebnis schließlich sehen lassen. Unser Schiffchen sieht wieder sauber und wohnlich aus. Nun können auch endlich unsere kleinen Leichtmatrosen bald mitkommen. Und in zwei Wochen geht's ja schon auf Törn...soweit der Plan.
Dienstag, 10. Mai 2011
One-Man-Show - vom Kran zum fahr´n
Man bin ich durch. Wie ein aufgeschlagenes Ei, das den ganzen Tag in der Pfanne geschmort hat. Extra Fleecepulli und Windjacke mitgehabt und dann den ganzen Tag in T-Shirt und Shorts verbracht. So kann das Wetter die nächsten Monate bleiben. Jedenfalls schwimmt die Carpe Diem jetzt wieder in ihrem Element. Hat alles gut geklappt. Motor gleich angesprungen, Ablegen bei Seitenwind allein gemeistert. Eine Stunde die Warnowmündung runtermotort, vorbei an der Aida Sol kurz die Nase auf die offene Ostsee gesteckt, nach Hohe Düne eingebogen und sicher am Liegeplatz festgemacht. Dann neue Wasserpumpe eingebaut, aufgeräumt, alle Segel und Leinen wieder angeschlagen...und schon war es nach 19 Uhr. Der Putzmarathon muss vertagt werden. Mann ist dass Deck dreckig...ein Winter im Freilager + reichlich Pollenflug ohne Regen = ein Haufen Arbeit. Dazu dann am Wochenende. Jetzt erstmal ein Gläschen Belohnungsrosé und dann ab in die Koje.
Die Aida Sol wird passiert, gegen Abend legt sie dann unter lautem Schiffshornkonzert ab - ein Vorgeschmack auf die Kreuzfahrtsaison aber wir sind ja bald unterwegs :-)

