Puh, das hat gereicht. Sind gerade wieder zuhause angekommen. Heute morgen hatte ich unser Schiff nach Hohe Düne überführt und wurde zwischen den Molenköpfen kräftig durchgeschaukelt. Dann begannen wir unseren mehrstündigen Putzmarathon. Teakholz schrubben, Deck schrubben, alles schrubben. Schließlich alle Segel anbauen und so fort. Das wäre geschafft und nun ist das Boot fast bezugsfertig. Die Kids kommen dann auch bald mal mit und ahnen nichts von der Arbeit drumherum. Hier noch ein paar Fotos:
Freitag, 18. April 2014
Donnerstag, 17. April 2014
Und die Saison liegt vor dem Bug...
So, kleiner Zwischenstand auf dem Weg zum Ansegeln. Am Dienstag habe ich noch schnell den Rumpf poliert und die Polster an Bord geschafft. Am Nachmittag ging es dann wie gewohnt mit Trecker und Travellift zurück ins feuchte Element. War ganz schön windig aber die Sonne hat die meiste Zeit mitgespielt. Morgen ist bei uns trotz Feiertag dann Putztag. Deck und Holzleiste schrubben und auch unter Deck klar Schiff machen. Segel und Schoten anbringen. Dann können beim nächstem Mal auch die Kinder mitkommen und vielleicht angesegelt werden.
Montag, 31. März 2014
Frühlingswetter genutzt - bereit zum Wassern
Puh, das war ein Wochenende. Freitag noch eine unserer zahlreichen Baumwurzeln mit Kettensäge, Spaten und Beil aus unserem Grundstück operiert und Samstag + Sonntag nach Rostock gependelt. Den Samstag haben wir als Familienausflug genutzt und unsere Freunde von der Yuendumu in Gehlsdorf auf dem Schiff besucht. Die Kids haben toll miteinander gespielt und wir haben die Maschine in Betrieb genommen und den Liegeplatz gewechselt. Mit 16 Tonnen Stahlschiff dauert das eine Weile. Das Wetter hat super mitgespielt und Abends waren wir dann alle noch beim Griechen essen. Erst weit nach 22 Uhr fielen wir zuhause erschöpft in die Betten.
Am Sonntag wurde ich bereits um 6 Uhr Winterzeit geweckt. Ausschlafen wird überschätzt. Also machte ich mich um kurz nach 8 schon auf den Weg zu unserem Schiff nach Rostock. Bei herrlichstem Frühlingswetter spuckte ich in die Hände und kümmerte mich um unser Unterwasserschiff. Etliche Stunden später am Nachmittag war es geschafft. Die 2,5 Liter Antifouling waren verstrichen. Noch schnell die Anoden angebaut und nun ist unser Schiffchen bereit für die Saison. Ok - vor uns liegen noch Polier- und Putzarbeiten. Aber der Saisonstart wird greifbar. Daher habe ich mir schnell noch einen der letzten Krantermine vor Ostern gesichert. :-)
PS: Das auf meinem Finger sind übrigens keine Krampfadern sondern Antifoulingspuren, die sich schwer entfernen lassen. Spuren der Arbeit.
Samstag, 4. Januar 2014
Bordbesuch im Winterlager
Seit dem Rauskranen waren wir nicht mehr beim Schiff. Höchste Zeit, nach zwei Orkanen und einem Jahreswechsel mal nach dem Rechten zu sehen. Der heutige Januarsamstag kommt mit 7 Grad Plus und Sonnenschein recht frühlingshaft daher. Gefühlsmäßig liege ich schon fast mit Farbrolle und Schleifpapier unterm Schiff. Dabei sind es bis zum Saisonstart noch mindestens 4 Monate.
An Bord ist jedenfalls alles in Ordnung und auch unsere Leichtmatrosinnen Entern auf zum Rundgang an Deck. Nur die Luftentfeuchter unter Deck neu bestückt und es kann weiter nach Warnemünde gehen. Dort essen wir lecker Fisch und spazieren zum Strand. Sehen sogar zwei Winterschwimmer. Von mir aus kann der Winter auch ausfallen und der Saisonstart vorverlegt werden. Hier noch ein paar Fotos...
Sonntag, 20. Oktober 2013
Retrospektive unterwegs
Unser Boot steht nun bis zur nächsten Saison an Land. Damit ihr ein paar Eindrücke von unterwegs bekommt, hier einige Fotos. Die Yuendumu-Crew hatte uns während unseres Sommertörns vor die Linse bekommen...
Samstag, 19. Oktober 2013
Sturmfahrt ins Winterlager
Puh das wäre geschafft. Carpe Diem steht hoch und trocken im Freilager und fällt nun in den Winterschlaf. Am Donnerstag bin ich abends noch mit Lilli nach Hohe Düne zum Schiff gefahren. Sie wollte unbedingt dabei sein. Also willigte ich ein, obwohl in Warnemünde ein heftiger Nordwest mit 7 bis 8 Beaufort das Meer aufpeitschte. Auf dem Weg zum Schiff musste ich Lilli richtig festhalten und mich gegen den Wind stemmen. An Bord dann Heizlüfter an. Gegessen hatten wir schon unterwegs beim goldenen M. Während es in den Wanten kreischte und an den Festmachern riss, schauten wir noch eine DVD und schliefen recht unruhig ein.
Der Wind sollte noch bis Freitag Mittag durchhalten. Das konnte was werden... Morgens erstmal Frühstück zwischen Segelsäcken, Schlauchboot und Taschen. Zumindest kein Regen. Lilli machte es sich auf dem Salonboden gemütlich und widmete sich ihrem Hörspiel. Ich machte alles klar zum Ablegen. Gar nicht so einfach bei 7 Windstärken und allein. An der Hafenausfahrt dann kurz nach halb 10 rein ins Wellenchaos. Da es vor dem Hafen flach ist, erreichten die kurzen, steilen Wellen eine beängstigende Größe von 3 Metern und mehr und brachen regelmäßig. Gashebel auf den Tisch und durch. Bei jedem Flug ins Wellental hebte Lilli unter Deck ab und schwebte. Geschirr klirrte und Taschen flogen umher. Endlich surften wir vor den Wellen zwischen den Molenköpfen nach Rostock rein. Der Rest ist Routine.
Am Winterlager an den Wartesteg. In den Travellift, Motor einwintern, auskranen, abkärchern, aufbocken und ab zum Lagerplatz. Viel räumen, abbauen, verstauen und zwischen durch das Kind bei Laune halten. Mit der S-Bahn und Fähre nach Hohe Düne zurückfahren, um das Auto zu holen. Zurück zum Winterlager und jeden Kubikzentimeter beim verstauen aller Matratzen, Taschen und Decken ausnutzen. Als wir abfahren, geht die Sonne wieder unter und der Wind ist eingeschlafen. So auch unser Schiff und Lilli bald im Autositz. Der Winterschlaf lässt grüßen.
Hier noch ein paar Fotos...
Montag, 12. August 2013
Hanse Sail 2013
Zunächst genießen wir jedoch noch den Jahrhundertsommer 2013 und schauten am Wochenende ein bischen den Großseglern zu. Freitag Abend hatten wir herrliches Grillwetter. Warm, windstill und dazu die Hanse Sail Kulisse der Abendfahrten. Samstag war auch noch schwachwindig. Wir paddelten mit dem Schlauchboot rum und nachmittags besuchten uns unsere Freunde von der Yuendumu. Die Kinder konnten endlich wieder zusammen spielen und wir organisierten Pizza für alle. Bis zum großen Feuerwerk um 22:45 Uhr konnten sich die Kleinen leider nicht wachhalten. Nur Lilli kam noch kurz aus der Koje und warf einen Blick auf das Schauspiel. Der Sonntag war leider durchwachsen mit Regenschauern und so chillten wir lieber an Bord während die Leute draußen ihre Schirme festhielten. Ein Hauch von Herbst wehte durch die Luft...der Sommer darf aber von mir auch noch gaaanz lange bleiben.